Mit dem seit 1983 fünften Teil "Tabaluga und die Zeichen der Zeit" hat Peter Maffay gleichzeitig auch das letzte Konzeptalbum des Rockmärchens vorgestellt. Dabei macht sich Tabaluga auf den Weg, das Phänomen der Zeit zu verstehen. Gregor Rottschalk, Texter und Mit-Ideengeber aller Tabaluga-Alben, führt auch dieses Mal durch die Geschichte, die mit einem schlichten, symphonischen Präludium und einer Ouvertüre beginnt. Viele Themen der Geschichte werden hier bereits aufgegriffen.
Die Peter-Maffay-Band steigt mit dem rockigen "Alt wie ein Stein" erstmals ein. Besonders stark erklingen die Songs, die gemeinsam mit dem Orchester (Arrangements: Yoyo Röhm & Peter Hinderthür) intoniert werden. Vor allem "Die Zeit hält nur in Träumen an" (gesungen gemeinsam mit Mandy Capristo) und das finale "Alles im Leben hat seine Zeit" beeindrucken mit einem harmonischen Verhältnis der gefühlvollen Melodien zu den klaren, aber doch tiefsinnigen Texten.
Ein furioses Finale der "Tabaluga"-Serie liegt mit dieser Veröffentlichung vor, die rundum zu überzeugen weiß. Sicher vor dem Hintergrund der gelungenen Umsetzung einer spannenden Thematik nicht nur für Maffay-Fans eine klare Empfehlung.
Text: Michael Potthast







